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Boardtuning  
   
Dieses Problem kennt wohl jeder: man ist mal wieder beim Boarden und wundert sich warum das Board so langsam ist. Manchmal liegt es an den Schneeverhältnissen, doch öfters am Material. Dann ist es mal wieder Zeit das Snowboard zum Händler zu bringen und "tunen" zu lassen. Doch wiso die Boardpfelege nicht einfach selber mal durchführen und Geld für wichtige Dinge sparen ? Hier ein paar nützliche Tipps!
   
1. Material - Diese Dinge solltest Du griffbereit haben!
 
  • Belag-/Wachsreiniger
  • Repairsticks (P-Tex-Kerzen)
  • Kantenschleifer oder verschiedene Feilen (grob, fein)
  • Hartwachs
  • altes Bügeleisen
  • Abziehklinge

In diesem Paket befindet sich alles was man zum Boardtuning braucht: zum [Tuning-Produkte suchen*]
 
2. Reinigung des Belags
 
Zuerst muss der Belag mit einem Tuch und Belag-/Wachsreiniger gereinigt werden, um die Base von altem Wachs und Schmutz zu befreien. Dadurch wird gewährleistet, dass das später neu aufgetragene Wachs optimal bindet.
   
3. Ausbesserung des Belags
 
Nach der Belagreinigung kann man nun die meisten Kratzer leicht erkennen.

Belagreperatursticks für dunkle Boards im [Tuning-Produkte suchen*]

Nun entfernt man mit einem scharfen Messer alle überstehenden Belagreste. Abstehende Reste sollten auf keinen Fall mit den Fingern "abgerissen" werden,da der Belag dadurch noch mehr bschädigt werden könnte.

Nun nimmt man die P-Tex-Kerze und zündet diese an. Den abtropfenden Belagausbesserer läßt man in die Kratzer tropfen. Hier sollte man besonders darauf achten, dass sich kein Ruß bildet und der dann das Board verschmutzt.

Nach dem der Belagausbesserer getrocknet ist (ca. 1-2 Stunden) kann überstehendes Mateial mit einem Teppichmesser oder einer sonstigen scharfen Klinge

entfernt werden. Mit sehr feinem Schleifpapier lassen sich die Stellen dann noch besser glätten.
 
4. Schleifen der Kannten  
   

Hierzu muss das Board unbedingt sicher fixiert werden. Optimal aber nicht unbedingt nötig sind dafür sogenannte Boardspanner, die es im Fachhandel zu kaufen gibt.

Zuerst sollten Rost und Schmutz entfernt werden. Außerdem sollten tiefe Kerben oder abstehendes Material mit einer Feile bearbeitet werden.

Nun nimmt man den Kanntenschleifer und stellt an diesem die entsprechende Gradzahl (88-89°) ein. Nun fährt man (mit einem Zug) unter gleichmäßigem Druck von der Nose bis zum Tail. Dies sollte man ca. 2-3 mal wiederholen um eine optimale Schärfe zu erreichen. Optimal ist es wenn für die einzelnen Durchgänge verschiedene Feilen (grob --> fein) benutzt werden.


Kanntenschleifer im [Tuning-Produkte suchen*]
Um die Gefahr zum Verkannten zu vermeiden sollte abschließend die Kannte an Nose und Tail noch "gebrochen" werden: d.h. die Kannte auf einer Länge von 7-10 cm wieder zu entschärfen.
   
5. Wachsen des Belags
 

Beim Wachsen unterscheidet man zwischen Kalt- und Heisswachsen. Kaltwachsen ist die schnellere und einfachere Möglichkeit, bei der das Wachs in flüssiger Form oder als Paste auf das Board aufgetragen wird. Später wird die Base mit ein weichem Tuch noch poliert (von Nose zum Tail).

Heisswachsen ist zwar viel aufwendiger, jedoch hält die Wirkung für einen viel längeren Zeitraum an.

Zum Heisswachsen braucht man ein altes Bügleisen und natürlich Hartwachsriegel. Nach dem das Bugeleisen heiss ist, nimmt man den


Burton Fluoro Hot Wax im [Tuning-Produkte suchen*]
Heisswachsriegel und drückt diesen gegen die Fläche des Bügeleisens und läßt das Wachs (am besten in Form einer Sinuskurve) auf die Base tropfen. Nun verteilt man das aufgetropfte Wachs gleichmäßig auf dem ganzen Board so dass auf dem ganzen Board ein Wachsfilm besteht. Das Bügeleisen darf auf keinen Fall zu heiss sein, da sonst die Oberfläche beschädigt werden könnte. Am besten ist es wenn das Board selber handwarm aber nicht heiss wird.

Nach dem das Wachs getrocknet ist (ca. 1 Stunde) muss überflüssiges Wachs mit einer Abziehklinge wieder abgezogen werden (wieder von der Nose zum Tail). Abschließend nimmt man eine Nylonbürste und bürstet damit den Belag wieder aus, um die Struktur des Steinschliffs wieder freizulegen.

Und jetzt gibt es nur noch eines zu tun: ab auf die Piste!

 
 
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